Pflanzgefäße: Arten und Nutzung

two sofas in a living room

Pflanzschalen und Töpfe sind ein schöner Hingucker: Ob auf der Terrasse, an oder auf der Gartenmauer, am Hauseingang oder auf dem Rasen: Pflanzgefäße setzen das i-Tüpfelchen zwischen blühenden Beeten und üppigen Wiesen und beleben vor grauen Hauswänden. Und auch für den Indoor-Bereich setzen Pflanzentöpfe die passenden Akzente in den Wohnzimmern oder Wintergärten.

Das Arrangieren von Blumen und Pflanzen in den passenden Töpfen ist nicht nur für die Pflanzen wichtig, sondern macht aus Ihrem Garten auch eine Oase des Wohlfühlens. Doch welche Arten von Pflanzgefäßen gibt es? Aus welchen Materialien bestehen sie? Und wie wählt man den richtigen Pflanzenkübel aus? Zu diesen Fragen haben wir Ihnen die folgende, kleine Zusammenfassung erstellt.

Welche Arten von Pflanzgefäßen gibt es?

Bei den Arten der Pflanzgefäße wird zwischen Töpfen, Kübeln, Kästen und Schalen unterschieden. Zu den klassischen Blumentöpfen zählen nicht nur die kleinen Töpfchen, in denen Sie Ihre Pflanzen kaufen. Ein Blumentopf kann auch einen größeren Durchmesser als einen Meter haben, und einem Baum ein Zuhause bieten! Entscheidend ist die Form, die der eines Topfes entspricht, ganz gleich, wie groß er ist.

Suchen Sie nach einem Topf mit Henkeln, dann ist der Kübel das Richtige für Sie. Pflanzkübel können Sie ebenfalls in jeder erdenklichen Größe erhalten, allerdings handelt es sich meistens um größere Gefäße.

Bei den Kästen unterscheidet man Pflanzkästen von Blumenkästen. Ein Blumenkasten ist klein und schmal und dafür gedacht, Fensterbänke oder Balkongeländer zu schmücken. Wie der Name schon sagt, gedeihen besonders (kleinere) Blumen gut in Blumenkästen.

Ein Pflanzkasten dagegen ist größer und steht auf der Erde. Hier können Sie nicht nur große und kleine Blumen, sondern auch – je nach Größe des Kastens – kleinere Bäume und Sträucher, hohe Gräser und sogar Obst und Gemüse anpflanzen. Pflanzkästen werden gern mit Rankgittern ergänzt und sind ein gutes Zuhause für Kletterrosen und Clematis.

Runde, flache Pflanzschalen sind kleine, dekorative Hingucker und werden zum Beispiel für ein schön gestaltetes Grab verwendet. Aber auch auf Mauerpfosten oder Baumstümpfen sind Pflanzschalen ein hübscher Anblick.

Holz, Keramik, Metall oder Kunststoff: Welches Material ist für meine Pflanzgefäße das Beste?

Bei der Frage nach den geeigneten Materialien von Pflanzgefäßen gehen die Meinungen auseinander. Es ist aber festzuhalten, dass dünnwandige Kunststofftöpfe weniger Feuchtigkeit speichern als etwa ein kräftiger Keramiktopf oder dass Metall die Sonne anzieht und daher schneller erhitzt. Kunststoff- und Metallgefäße sind daher gut für mediterrane Pflanzen wie Lavendel geeignet, da sich hier keine Staunässe bildet.

Holzgefäße begeistern durch ihre Natürlichkeit und ihren rustikalen Charme und sind sowohl in der Herstellung als auch im Material umweltfreundlich. Allerdings halten sie auf Dauer der Witterung nicht stand. Werden Holzkästen mit Kunststofffolien ausgekleidet, sind sie allerdings länger haltbar.

Keramiktöpfe speichern mehr Feuchtigkeit in der Erde, da die Sonne den gebrannten Ton nicht so schnell durchdringt. Der Nachteil von Keramiktöpfen ist, dass sie schneller zerbrechen können, wenn sie beispielsweise vom Wind umgestoßen werden. Auch sollte man sich bei großen Keramiktöpfen vorab gut überlegen, wo sie stehen sollen, da ein späteres Verrücken aufgrund des schweren Materials nur schwer möglich ist.

Welche Pflanzgefäße passen zu welchen Pflanzen?

Wenn Sie sich nun entscheiden, welche Gefäße für Ihre Pflanzen am besten geeignet sind, sollten Sie vor allem zwei Dinge berücksichtigen: Was benötigen Ihre Pflanzen? Und: Was gefällt Ihnen persönlich am besten?

Die erste Frage ist rasch beantwortet: Pflanzen mit hohem Wasserbedarf gedeihen gut in Keramiktöpfen und Holzkübeln, während Pflanzen, die es nicht gern nass mögen, sich in Metall- Kunststoff- und Fiberglasbehältern wohlfühlen.

Entscheidend ist auch die Größe des Pflanzgefäßes. Große Pflanzen benötigen viel Platz für ihre Wurzeln, daher brauchen sie breite und tiefe Töpfe oder Kübel zum Wachsen. Kleine Pflanzen, vor allem Zwiebelgewächse wie Tulpe, Osterglocke & Co., fühlen sich dagegen beinahe überall wohl: Ob in der flachen, breiten Schale, im kleinen Topf oder im Kasten für die Fensterbank, diese Frühlings-Freunde können Sie in nahezu jeder Topfform wurzeln lassen.

Wichtig ist selbstverständlich zudem Ihr persönlicher Geschmack. Mögen Sie es gern naturnah und rustikal, sind Holzkübel für Ihre Gartenecken empfehlenswert. Pflanzschalen und Töpfe aus Keramik passen gut in einen mediterran inspirierten Garten und vermitteln einen Hauch von Urlaubsatmosphäre oder auch künstlerischer Umgebung.

Sind Sie eher der bodenständige und praktische Typ, dann sind Pflanzgefäße aus Metall oder Kunststoff vermutlich passend.
 

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