Was zeichnet Pflanzgefäße aus Metall aus?

Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen allmählich steigen, freut sich der Pflanzenfreund auf die anstehende Gartensaison. Die Planung ist bereits in vollem Gange. Es stehen einige Pflanzen auf dem Wunschzettel. Andere sollen einen neuen Standort bekommen. Pflanzgefäße werden mit Sicherheit benötigt. Wie sollen diese Pflanzgefäße aussehen? Welche Farbe wählt man am besten? Welches Material?

Eine unendliche Auswahl

Pflanzgefäße gibt es in vielen Formen, Größen und Materialien. Kästen für Balkone, Kübel für die Terrasse. Man kann sich für Schalen, Zylinder oder sogar Pflanzsäulen entscheiden. Die Größe hängt natürlich vom Bedarf der Pflanze ab. Beim Material hat man wiederum die Qual der Wahl. Terrakotta oder Holz? Kunststoff oder Beton? Naturstein? Eine weitere Möglichkeit sind Pflanzgefäße aus Metall.

Zeitlose Eleganz aus Metall

Metall ist ein Material, das viele Menschen als besonders edel empfinden. Es wirkt stabil und dauerhaft. Wer sich für metallene Pflanzgefäße entscheidet, erfreut sich gewiss an einem originellen Design. Er liebt aber auch die Beständigkeit, die Metall dem Betrachter vermittelt. Sind Pflanzgefäße aus Metall nicht schwer und damit schlecht handhabbar? Die kurze Antwort lautet: Nein.

Die Eigenschaften metallener Pflanzgefäße

Pflanzgefäße aus Metall können heute so hergestellt werden, dass sie deutlich leichter sind im Vergleich zu vielen anderen Materialien. Sie sind witterungsbeständig und widerstandsfähig. Solche Gefäße eignen sich auch für Innenräume oder den Balkon. Sie sind ein Blickfang auf der Terrasse oder der Treppe zum Haus. Außerdem können sie wie eine Skulptur inmitten des Gartens stehen.

Welche Metalle sind besonders geeignet?

Grundsätzlich gibt es Pflanzgefäße aus den verschiedensten Metallen. Gusseisen, Edelstahl und Zink finden beispielsweise Verwendung. Besonders beliebt bei Gartenfreunden sind Aluminium und Cortenstahl. Es ist die Mischung aus individuellem Akzent und zeitlosem Stil, die Aluminium und Cortenstahl so interessant macht.

Pflanzgefäße aus Aluminium

Pflanzgefäße aus Aluminium sind äußerst leicht. Sie eignen sich daher besonders für Terrassen, Balkone, Dachterrassen oder Carports. Das Material ist korrosionsbeständig und wetterfest. Ist das Aluminium pulverbeschichtet, hat es einen seidigen Glanz und bleibt unempfindlich gegenüber Kratzern.

Pulverbeschichtetes Aluminium kann in sämtlichen Farben und Farbtönen gefertigt werden. Die Oberfläche lässt sich zudem mühelos reinigen. Pflanzgefäße aus Aluminium verbinden somit das Praktische mit dem Schönen. Es ist kein Wunder, dass die Nachfrage bei diesen Gefäßen beständig steigt. Aluminium liegt eindeutig im Trend.

Pflanzgefäße aus Cortenstahl

Cortenstahl ist ein Material, das in Architektur und Gartenkunst seit Langem gern verwendet wird. Die rostbraune Oberfläche entsteht auf vollkommen natürliche Weise. Man bekommt ein solches Pflanzgefäß mit einer silberfarbenen Oberfläche. Wenn man es aufgestellt hat, kann man dabei zusehen, wie sich allmählich die Patina ansetzt. Pflanzgefäße aus Cortenstahl sind somit immer Unikate.

Die Patina entsteht bei Cortenstahl nur auf der Oberfläche des Materials. Ein Durchrosten ist nicht möglich. Dafür sorgt eine spezielle Legierung, die eine Sperrschicht erzeugt. Cortenstahl gilt im Übrigen als unverwüstlich. Und die hohe Witterungsbeständigkeit macht dieses Material auf Dauer beliebt. Dazu kommt, dass es sich gut kombinieren lässt. Ob Landhausstil oder moderne Fassaden, die rostbraune Patina passt überall.

Wie schnell der Prozess des Rostens abläuft, ist vom Aufstellungsort und dem herrschenden Wetter abhängig. Als Anhaltspunkt kann man sagen, dass bereits nach zwei bis drei Wochen etwas zu sehen ist. Nach acht bis zwölf Monaten sollte die Fläche dann vollständig mit Patina überzogen sein. Der Prozess stoppt damit allerdings nicht. Es können immer wieder Änderungen beobachtet werden.

Mögliche Formen metallener Pflanzgefäße

Hinsichtlich der Formgebung gibt es bei Aluminium und Cortenstahl kaum Einschränkungen. Beide Materialien sind eben äußerst stabil. Man bekommt klassische Pflanzgefäße in konischer Form, als Zylinder, Kästen oder Würfel. Diese Formen sind in vielen Größen erhältlich. Wer möchte, kann sich sein Pflanzgefäß auch nach seinen eigenen Wünschen herstellen lassen.

Welche Größe sollte ein Pflanzgefäß haben?

Die Größe des Pflanzgefäßes richtet sich grundsätzlich nach dem Umfang des Wurzelballens. Eine Gärtnerregel besagt, das Pflanzgefäß soll drei Daumen größer sein als das Gefäß, in dem die Pflanze geliefert wurde. Ein wenig mehr Volumen kann aber kaum schaden. Die Pflanze wächst schließlich oberhalb und unterhalb der Erde.

Neben der Größe ist für das Wohl der Pflanze wichtig, dass sich im Boden des Pflanzgefäßes Öffnungen befinden. Durch diese Löcher kann überschüssiges Wasser abfließen. Pflanzen vertragen meist keine Staunässe. Das schönste metallene Pflanzgefäß ist schließlich nichts ohne eine gesunde Pflanze.  

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